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R

Rahmengeometrie
Länge und Winkel der einzelnen Rahmenrohre zueinander. Die richtige Rahmengeometrie ist entscheidend für das jeweilige Fahrverhalten des Fahrradtyps und die Sitzhaltung des Fahrers.

Reifenausführung
Draht-, Falt- und Tubeless-Reifen sind die gämgigsten Ausführungen im Mountainbike-Bereich. Drahtreifen besitzen im Gegensatz zum leichteren Faltreifen einen nicht faltbaren Wulstkern aus Drahtbündeln. Tubeless-Reifen oder UST kommen wie beim PKW-Reifen ohne Schlauch aus.

Reifengrösse
Üblicherweise befindet sich auf einem Reifen eine Zollangabe für die Breite (z.B. 2,4) und ein Wert nach Europäischre Normung ETRTO (z.B. 62-559). Der erste Wert gibt die Breite, der zweite den Innendurchmesser des Reifens in Millimeter an.

Ritzel
Ein Ritzel nennt man ein einzelnes Kettenblatt des Zahnkranzes. Ein Kassette besteht aus acht bis neun Kettenblättern/Ritzel, welche teilweise zu Paketen vernietet sind. 

 

S

Schaltauge
Ausleger am rechten Ausfallende zur Befestigung des hinteren Schaltwerkes bei Kettenschaltungen. In manchen Fällen verschraubt und damit austauschbar.

Schaltwerk
Allgemeine Bezeichnung für den hinteren mechanischen Teil der Kettenschaltung der zuständig für ist, die Kette auf ein anderes Ritzel zu legen.

Sclaverand-Ventil
Das Sclaverand-Ventil wird auch "Französisches Ventil", "Rennventil" oder "SV-Ventil" genannt. Es muß manuell über eine kleine Rändelmutter geöffnet bzw. geschlossen werden. Die Rändelmutter sitzt auf einer kleinen Gewindestange, die mit dem eigentlichen Verschlußmechanismus verbunden ist. (siehe auch Ventile)

Schrader-Ventil
Das Rückschlagventil aus der Autobranche, darum auch Autoventil genannt, wird sehr häufig für Mountainbikes eingesetzt. Durch das Aufklemmen des Pumpenaufsatzes wird über einen Bolzen der Stift im Ventil geöffnet. Für das Schrader-Ventil wird ein grösseres Loch in der Felge benötigt als beim Sclaverand.

SPD-Pedal
Abkürzung für "Shimano Pedaling Dynamics". Damit wird ein spezielles Systempedal bezeichnet, das eine Kupplung zu entsprechenden Systemschuhen des Fahrers besitzt.

Scheibenbremse
Scheibenbremsen haben sich heute mit vielen Vorteilen zur Felgenbremse durchgesetzt. Beispielsweise wird bei der Scheibenbremse die Felge nicht durch Reibungswärme erhitzt, was zu Reifenpannen führen kann. Ebenfalls kann es bei stark abgenutzten Felgen zu Felgenbruch kommen. Zudem ist vergleichsweise bei nasser Scheibe die Bremswirkung immer noch deutlich höher als bei einer nassen Felge.Wo es viele Vorteile gibt sind natürlich auch Nachteile anzutreffen. Beispielsweise ist eine hydraulische Scheibenbremse wartungsintensiver als eine gewöhnliche Felgenbremse. (Entlüftung, Ölwechsel/Wechsel der Bremsflüssigkeit). Als weiteres ist bei Scheibenbremsen zu beachten, dass die einseitige Bremswirkung andere Komponenten (Gabel, Rahmen) negativ belasten kann. Wichtig ist beispielsweise bei Gabeln den vorgeschriebenen Disc-Durchmesser einzuhalten.

Steckachse
Der Ursprung der Steckachse findet sich beim Motorsport. Durch das höhere Gewicht ist die Steckachse kaum im Race- sondern eher im Downhill- und Freeridebereich anzutreffen. Mittlerweile gibt es verschiedene, meist händlerstellerspezifische Steckachsensysteme. Das verbreitetste System ist die 20 Milimeter Steckachse. In der Regel braucht es Werkzeug für den Radwechsel.

 

T

Tretlager
Das Innenlager, umgangssprachlich Tretlager genannt (Innenlager bezeichnet normalerweise eine spezielle Bauform von Konuslagern mit innenliegenden Lagerschalen. Moderne Tretlagerpatronen haben Rillenkugellager.), ist das Lager am Fahrrad, in dem die Tretlagerwelle gelagert ist, an der Kettenblatt und die Kurbeln befestigt sind. Das Tretlager ist das am stärksten belastete Lager am Fahrrad: Die auf die Welle einwirkenden Kräfte übersteigen sogar die vergleichbaren Belastungen einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors eines Mittelklassewagens.

Torx
Torx ist eine sternförmige Werkzeugaufnahme. Das neuere Schraubensystem ist eine Weiterentwicklung der Inbus-Aufnahme. Mit den sechs Zacken erlaubt die Aufnahme eine sehr gute Kraftübertragung und verhindert das Herausdrücken des Werkzeugs.

 

U

Umwerfer
Vorderes Schaltelement der Kettenschaltung. Der Umwerfer zieht/drückt die Antriebskette auf die verschiedenen Kettenblätter.

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