Kaufberatung Lenker

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Früher war nicht alles besser, aber manches einfacher – vor allem die Welt des Rennlenkers sehr übersichtlich. Radprofis, die gut und prominent genug waren, einem Lenkerhersteller eine Sonderanfertigung abzutrotzen, standen mit ihrem Namen Pate: Es gab die Merckx-, die Poulidor- und die Gimondi-Form, und das war’s im Wesentlichen. Heute reicht diese schlichte Klassifizierung nicht mehr aus. Die Lenkerschmieden biegen, was das Zeug hält, und der weitgehend frei formbare Werkstoff Carbon hat die Zahl der Lenkerformen geradezu explodieren lassen. Sicken, Dellen und sinnliche Rundungen sollen Rennradlers Händen schmeicheln und versprechen für jede denkbare und wünschenswerte Griff- und Sitzhaltung den optimalen Lenker.

Nur: Welcher ist der Richtige?

 
Am Beginn aller Überlegungen zum Lenkerkauf stehen deshalb viele Fragen: Wie will ich auf dem Rennrad sitzen? Sportlich und gestreckt, aufrecht und komfortabel? Will ich im Rennen mit beherztem Griff zum Unterlenker in windschnittiger Haltung attackieren? Oder fahre ich den größten Teil des Jahres mit lässigem Oberlenkergriff spazieren? Fahre ich am Berg bevorzugt Wiegetritt? Will ich dabei am Unterlenker oder an den Bremsgriffhöckern ziehen?
 
KURZ & KNAPP
Der Angebot an Rennlenkern ist vielfältig wie nie zuvor. Nachteil: Der Markt ist unübersichlich. Vorteil: Wer genau weiß, wie er auf dem Rad sitzen und den Lenker greifen möchte, findet anhand der vier wichtigen Abmessungen, die hier erklärt werden, garantiert den individuell besten und bequemsten Lenker.
 
Alle Informationen zur richtigen Lenkerwahl finden Sie hier im gratis PDF-Download »

(Quelle: Tour - Das Rennrad Magazin )

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